Braucht es das neue Asylgesetz für die Beschleunigung der Asylverfahren?

Die beschleunigten Verfahren sind der Kern der Vorlage, über die wir am 5. Juni 2016 abstimmen.
Das neue Gesetz bildet die Grundlage, damit die Abläufe effizienter und die Fristen kürzer werden. Damit sinken auch die Kosten.
Bereits mit dem geltenden Asylgesetz wurden Massnahmen ergriffen, um die Asylverfahren zu beschleunigen (z.B. 48-Stunden- und Fast-Track-Verfahren). Es hat sich gezeigt, dass raschere Verfahren zu einem Rückgang der offensichtlich unbegründeten Asylgesuche führen.

Im Testcenter in Zürich wurden die neuen Verfahren bereits getestet und sie haben funktioniert. Die Erfahrung hat gezeigt, dass sie einen Drittel weniger dauern und es einen Drittel weniger Beschwerden gibt.
 

Was bringt die Änderung des Asylgesetzes bei steigenden Flüchtlingszahlen?

Auch mit steigenden Asylgesuchszahlen wird das neue System schneller und günstiger sein als die heutige Lösung. Dies aus folgenden Gründen: das neue Asylgesetz sorgt z.B. für enge Beschwerdefristen, kurze gerichtliche Behandlungsfristen und einen verbesserten Vollzug. Das neue Gesetz sorgt also insgesamt für eine Beschleunigung der Verfahren. Das neue System ist "schwankungstauglich. Es ist in der Lage, grössere Schwankungen auszuhalten. Bei einem drastischen, krisenbedingten Anstieg der Asylgesuche braucht es eine Notfallplanung.